as Languedoc (v. französ. langue Sprache; okzitanisch oc für französ. Oui) ist mit 300 000 Hektar Reben das größte geschlossene Weinanbaugebiet der Welt. 40 Prozent aller französischen Weine werden mit den hiesigen Trauben hergestellt. Mit dem Coteaux du Languedoc befindet sich auch das älteste Weinanbaugebiet Frankreichs hier.
einen ersten Höhepunkt erlebte der Wein unter den Römern, die Amphoren mit Wein aus der Provinz Gallia Narbonensis nach Rom schickten und nach Germanien exportierten. Mit dem Untergang des Römischen Reiches verlor der Wein wieder an Bedeutung.
ls im 17. Jahrhundert der Hafen von Sète, der Canal Du Midi und zahlreiche Überlandstraßen gebaut und damit Transportmöglichkeiten für den Wein geschaffen wurden, stieg die Nachfrage wieder.
it der Industrialisierung im 19. Jahrhundert entdeckten die Arbeiter den Wein aus dem Languedoc neu und räumten ihm in ihrem Leben einen festen Platz als Nahrungs- und Genussmittel ein. Das Geschäft florierte derart, dass die Rebflächen alle anderen Kulturen verdrängten. Die Winzer aus dem Languedoc überlebten Reblausplage, Wirtschaftskrise und Weltkriegen und konzentrierten sich voll auf die Überproduktion von Wein.
n den 1970er Jahren ändert sich das allerdings.
„tatt vor den berühmten Kreszenzen aus Bordeaux und Burgund weiter Kniefälle zu machen, haben die Winzer aus dem Midi die Ärmel aufgekrempelt und keltern selbst super Tropfen“, schreibt Andrè Domine in seiner Weinbibel. Obst und Gemüse eroberten die gut zu bewässernden Ebenen zurück, die restlichen Lagen erhielten die Appellation d’Origine Controlee und befanden sich damit auf der höchsten Stufe der französischen Weinbergkategorien.
ie größte Qualitätsinsel der Appellation ist die Coteaux du Languedoc. Sie vereint 8 400 Hektar voller roter Rebsorten zwischen Nimes und Narbonne. Und mitten drin liegen die Weinberge der Les Trois Tomates ... >>>