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 | ie Bewohner des Languedoc mussten schon früh ihre Identität verteidigen. Bereits 560 v. Chr. gründeten die Griechen die Handelsniederlassung in Agde. Rund 400 Jahre später drangen die Römer in das Gebiet südlich der Rhone und gründeten die Provincia Narbonensis. Im fünften Jahrhundert n. Chr. fielen germanische Völker ein, die Westgoten herrschen von Narbonne aus über die Küstenebene und das Roussillon. Zwei Jahrhunderte später eroberten die Araber Narbonne und werden erst nach 40Jahren von Pipin I. vertrieben. Er ist es, der die südfranzösische Mittelmeerküste ins fränkische Reich eingliedert.
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| Spuren der fremden Herrscher finden sich überall im Languedoc und prägen das Gesicht des Landstriches zwischen der kleinen Rhone und den Pyrenäen bis heute. |
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ls die Römer die gallische Mittelmeerküste eroberten, wollten sie ihr Straßennetz entlang der Küsten in Richtung Spanien ausbauen. Gnaius Domitius Ahenbarbus nahm das Projekt in Angriff und gab ihm seinen Namen: Via Domitia. |
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| 250 Kilometer lang war die gepflasterte Straßendecke zwischen Beaucaire an der Rhone und der Pyrenäenschneise am Col du Perthus, seitlich begrenzt durch hochgestellte Steinplatten sowie Entwässerungsgräben und Ablaufrinnen. Meilensteine zeigten die Entfernung zu den größeren Städten auf der Strecke wie Nimes, Beziers, Narbonne oder Treille bei Perpignan an. Alle 45 Kilometer sorgten Rasthäuser für das leibliche Wohl der Kuriere, alle zwölf Kilometer konnten die Pferde gewechselt werden. |
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ie Domaine de St. Eugène war eine solche Pferdelabstation. Erstmals geschichtlich erwähnt wurde das Anwesen 100 vor Christus. Die Domaine St. Eugène als Gebäudeensemble ist rund 250 Jahre alt. Das Flair einer alten Pferdelabstation ist geblieben. Auf der Wiese vor dem Anwesen grasen Pferde, Besucher laben sich am Wein der Les Trois Tomates und die Seele atmet aus ... >>> |
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